
Geschichte des Imkervereins Littfetal
Der Bienenzuchtverein Ortsgruppe Littfetal gründete sich am 11. März 1920, die 29 Gründungsmitglieder, verteilen sich auf die Ortsteile Eichen, Bockenbach, Stendenbach, Krombach, Littfeld und Burgholdinghausen. im Jahr 1949 wird die Belegstelle „Hemmelhohl“ in Eigenleistung der Mitglieder errichtet. Dort wurden dann die Königinnen aufgestellt, um sie auf ihrem Hochzeitsflug begatten zu lassen und eine gute und verlässliche Zucht aufzubauen. Die Bemühungen waren darauf ausgerichtet, ein Reinzuchtgebiet zu erhalten, immer mit dem Ansinnen Bienenkrankheiten (amerikanische Faulbrut) und Milben von den Völkern fernzuhalten. 1970 feierte der Verein dann seinen 50-jähriges Jubiläum. Zu diesem Zeitpunkt bewirtschaften 24 Mitglieder 202 Bienenvölker. im Jahr 1971 wurde die Belegstelle Elbershagen ausgebaut. Auch Außenstände (Lachten, wie hier im Heiligenseifen zu sehen) wurden nach und nach errichtet, um die Völker unterzubringen
Langsam verlagert sich das Aufstellen der Königinnen und das Vereinsleben auf die neue Belegstelle Elbershagen.

Die 100 Jahrfeier des Vereins, musste 2020 aufgrund von Corona leider ausfallen. Dafür wurden dann aber Familienfeste mit anderen Vereinen und ein Tag der Imkerei auf der Belegstelle abgehalten.
Das Arbeiten und halten der Bienen erfordert viel Arbeit und Aufopferung. Zudem ein Verständnis für die Zusammenhänge im Bienenstock und auch für die Natur. Der Lohn für die Imker ist der gewonnene Honig. Für den Gärtner und die Landwirtschaft, die Blütenpracht und der Ertrag durch die Bestäubungsleistung der Bienen. Die Imker sind durch einen ständigen Austausch mit den Kollegen/innen im Verein, aber auch mit anderen Imkern außerhalb des Vereins bemüht, sich an die ständig änderten Bedingungen anzupassen. Der Austausch findet unter anderem auch regelmäßig auf der Belegstelle Elbershagen statt. Außerdem werden auf der Belegstelle regelmäßig Grundlehrgänge für Neuimker und Neuimkerinnen angeboten.

Andreas Beerwerth / http://www.imkerverein-littfetal.de
